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Fernwanderweg GR34 – Küstenwanderweg in der Bretagne

Im Nordwesten Frankreichs lässt die wilde bretonische Küste die Herzen der Meeresanbeter höher schlagen und bietet allen Liebhabern des Fernwanderns ein grandioses Naturerlebnis: Auf etwa 1800 Kilometern schlängelt sich der GR34, auch Zöllnerpfad (Französisch: „sentier des douaniers“) genannt, an der Küstenlinie entlang.

Auf dem Zöllnerpfad von Cancale nach Erquy

Der Weg verbindet schroffe Felsklippen mit sanften grünen Hügeln und führt den Wanderer durch goldene Dünen und über einsame Sandstrände. Dabei hat man immer die cremefarbene Schicht der bretonischen Meeresgischt vor Augen, da sich der Pfad nie mehr als einen Steinwurf vom Ufer entfernt. Zwischen dem Mont Saint-Michel im Norden und Saint-Nazaire im Süden der Bretagne lässt der Weg keine Bucht und keine Landspitze aus.

Die zuverlässige rot-weiß gestreifte Wegmarkierung ermöglicht das Erwandern in beide Richtungen. Um den gesamten Zöllnerpfad an einem Stück zu laufen, müsstest du circa drei Monate einplanen. Wenn du nicht den ganzen Sommer Zeit hat, dir die bretonische Brise um die Nase wehen zu lassen, so wie es die Protagonisten in Éric Rohmers Film „Sommer“ (Französisch: „Conte d’été“) im Küstenstädtchen Dinard tun, findest du aber auch innerhalb einer Woche beim Wandern beste Erholung.

In diesem Artikel findest du eine Etappenübersicht sowie hilfreiche Tipps zur Tourenplanung von Cancale bis Erquy, eine Strecke, die man in sieben Tagen entspannt laufen kann.

Die Smaragdküste zwischen dem Mont Saint-Michel und der Stadt Saint-Brieuc verwöhnt dich mit wunderschönen Sandstränden, von denen einer wilder als der andere zu sein scheint und mit hohen Felsen, die dir spektakuläre Aussichten bieten. Außerdem kommst du an vielen kleinen Städten vorbei, in denen dank der frischen Austern oder bretonischer Galettes jeder Wandertag auch kulinarisch zu einem Höhepunkt wird.

Etappenübersicht

EtappeKilometer
La Gouesnière-Cancale - Le Verger18
Le Verger - Saint-Malo25
Dinard - Lancieux22
Lancieux - Quatre Vaux20
Quatre Vaux - Pléboulle23
Pléboulle - Cap Fréhel18
Cap Fréhel - Erquy25

1. Etappe von Cancale nach Le Verger

Vom Bahnhof La Gouesnière-Cancale bis an die Küste von Cancale sind es circa 5 Kilometer. Wenn du diese erste Hürde genommen hast, erwartet dich das charmante Städtchen Cancale, das für seine Austern über die Grenzen der Bretagne hinaus bekannt ist. Hier kannst du am Hafen den Blick über die weite Bucht bis zum Mont Saint-Michel genießen.

Auf den kommenden 13 Kilometern bis nach Le Verger erwarten dich türkisblaue Buchten und kleine Häfen. An den steilen Klippen der Pointe du Grouin bläst einem der Wind kräftig um die Nase.

In Le Verger musst du den GR34 landeinwärts verlassen, um zu einem der Campingplätze, dem Notre Dame du Verger oder dem Camping Le Bois Pastel zu gelangen. Hier endet deine erste Etappe. Wenn du noch nicht genug hattest vom Laufen, kannst du den Tag mit einem Abendspaziergang am langen Strand ausklingen lassen.

2. Etappe von Le Verger nach Saint-Malo

Deine nächste Etappe von Le Verger bis nach Saint-Malo ist circa 25 Kilometer lang.

Nachdem du die Bucht von Le Petit Port hinter dir gelassen hast, tut sich vor dir die Bucht von Guesclin auf. Auf einer kleinen Insel befindet sich eine vaubansche Festung, die sogar noch bewohnt ist. Ein magischer Ort, zu dem man jedoch nur bei Ebbe trockenen Fußes gelangen kann.

Im weiteren Verlauf führt dich der Weg vorbei an der Bucht von Rothéneuf und du kannst einen Abstecher zu den Steinskulpturen (Französisch: „Les rochers scupltés de Rothéneuf“) machen. Die Figuren wurden um 1900 von einem Mönch in den Fels geschlagen.

Weiter vorbei an ein paar kleineren Buchten erreichst du schließlich Saint-Malo, wo dich der Weg an der Uferpromenade entlangführt. Eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe des Hafens und fußläufig zu ein paar netten Restaurants ist der Campingplatz La Cité d’Alet.

3. Etappe von Saint-Malo nach Lancieux

Um die vielbefahrene Brücke zu vermeiden, die über die Bucht von Saint-Malo Richtung Dinard führt, empfiehlt es sich, ein Stück mit dem Bus zu fahren.

In Dinard kannst du an der Eglise Notre Dame aussteigen und dann einfach geradeaus Richtung Zentrum laufen, wo du direkt auf den Strand stößt, an dem auch der GR34 vorbeiführt. Von der Stadt aus läufst du auf einem befestigten Weg direkt am Meer entlang, der sich um die Felsen windet, auf denen die schmucken Häuser des ersten Seebads Frankreichs gebaut sind.

Im weiteren Verlauf führt dich der Weg auf dieser circa 22 Kilometer langen Etappe durch Saint-Lunaire mit seinen zwei langen Stränden und vorbei am Yachthafen von Saint-Briac. Über die Brücke von Frémur erreichst du schließlich dein heutiges Etappenziel Lancieux.

Der Campingplatz le Villeu liegt außerhalb der kleinen Stadt und fußläufig zum Meer, wo du dir am Abend bei gutem Wetter noch den Sonnenuntergang ansehen kannst.

4. Etappe von Lancieux nach Quatre Vaux

Am nächsten Tag geht es auf 20 Kilometern zunächst durch Polderlandschaften und dann auf die Halbinsel Saint-Jacut-de-la-Mer. Von der Spitze der Landzunge kannst du bei Ebbe zur Île des Ébihens herüberlaufen und die feinen Sandstrände genießen. Im Städtchen Saint-Jacut-de-la-Mer gibt es auch ein paar kleine Restaurants, in denen du dich mittags mit einer typisch bretonischen Galette stärken kannst.

Der Weg führt dich weiter an den imposanten Ruinen des Schlosses von Guildo vorbei. Nach der Überquerung des Flusses Arguenon, der in der Bucht ins Meer mündet, kommst du außerdem an den singenden Steinen von Le Guildo (Französisch: „Les pierres sonnantes du Guildo“) vorbei. Die großen, glänzenden Klangsteine verdienen ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie wie eine Glocke widerhallen, wenn man sie mit einem anderen Stein anschlägt.

Von hier aus sind es dann nur noch 3 Kilometer bis zu deinem Etappenziel, dem Campingplatz Les 4 Vaulx, der direkt am Strand gelegen ist.

5. Etappe von Quatre Vaux nach Pléboulle

Heute geht es auf 23 Kilometern bis nach Pléboulle. Kurz hinter der Bucht von Quatre Vaux kannst du bei Ebbe die riesige Austernzucht bestaunen. Nun ist es nicht mehr weit bis nach Saint-Cast-le-Guildo, einem touristischen Städtchen, in dem du dich für die kommenden Etappen mit allem Nötigen eindecken kannst.

Der Weg von Saint-Cast-le-Guildo bis nach Pléboulle führt an zerklüfteten Felsen und kleinen Sandstränden vorbei. Kurz vor Pléboulle musst du ein Stück an der Straße entlanglaufen und schließlich links den GR34 verlassen, um zum Campingplatz Le Frêche à l’Âne zu kommen, der aber gut ausgeschildert ist.

Auf diesem kleinen Campingplatz wird man sehr herzlich empfangen und es gibt eine Kochecke sowie die Möglichkeit, im kleinen Restaurant im Ort sehr gut zu essen. Für den nächsten Morgen kannst du hier auch ein leckeres Baguette vom lokalen Bäcker bestellen.

6. Etappe von Pléboulle bis zum Cap Fréhel

Auf den ersten Metern dieser circa 18 Kilometer langen Etappe bis zu den Steilklippen des Cap Fréhel führt dich der Weg ein Stück an der Straße entlang. Wo sich der kleine Fluss Frémur ins Meer wirft, tut sich die Bucht von Fresnaye auf, in der bei Ebbe die zahlreichen Austernbänke sichtbar werden.

Du folgst dem Pfad durch ein Wäldchen, bevor du schließlich die Festung Fort la Latte erreichst, eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, die direkt am Meer thront. Auf dem kommenden Streckenabschnitt bis zum Cap Fréhel wirst du wahrscheinlich mehr Wanderern begegnen als bisher, da dieser Abschnitt bei Touristen für einen Tagesausflug sehr beliebt und außerdem mit dem Auto gut zu erreichen ist.

Dennoch besticht die Natur hier mit ihrer rauen Schönheit. Du wanderst auf 50 Metern über dem Meer und blickst über die von Gingster überzogenen Felsen auf die Klippen des Cap Fréhel. Dort angekommen, kannst du den spektakulären Ausblick genießen und am Rand der Klippen die Füße baumeln lassen.

Von hier ist es nun nicht mehr weit bis zum nächsten Campingplatz. Es gibt hier zwei, die in unmittelbarer Nähe liegen. Der erste, an dem du vorbeikommst, ist der Campingplatz der Gemeinde (Camping Municipal du Cap Fréhel) und auch, wenn er vielleicht ein bisschen weniger luxuriös ist, ist er auf jeden Fall viel ruhiger als der benachbarte.

7. Etappe vom Cap Fréhel nach Erquy

Deine letzte Etappe von 25 Kilometern führt dich zunächst am langen Strand entlang und durch die Dünen. Mit Blick zurück bietet sich dir ein pittoresker Anblick über die Sandstrände und auf das Cap Fréhel. Du wirst feststellen, dass sich die Küstenlandschaft hier langsam verändert und die Steine eine rosa Färbung bekommen, eine Vorahnung auf die rosa Granitküste, die sich hinter Saint-Brieuc auftun wird. Hinter Sables d’Or les Pins kannst du bei Ebbe die Bucht auch zu Fuß durchqueren. Die Felsen am Cap d’Erquy eröffnen dir schon aus der Ferne einen Blick auf den Zielort deiner 7-tägigen Tour.

Im Küstenort Erquy mit seinen typisch bretonischen Bauten endet die hier beschriebene Tour und du kannst nochmal die Füße ins Wasser strecken oder bei einem Kaffee mit Blick aufs Meer die letzten Tage Revue passieren lassen.

Schwierigkeit und Fitness

Der GR34 ist aufgrund der geringen Höhenunterschiede ein guter Einstieg ins Weitwandern. Dennoch solltest du die Strecken nicht unterschätzen, da viele kleine Auf- und Abstiege auf dem oftmals sandigen oder gerölligen Pfad durchaus kräftezehrend sein können. An manchen Stellen ist der Weg relativ schmal und nach einem Regenschauer, der in der Bretagne nicht ausbleibt, kann es rutschig werden.

Schwindelfrei musst du auf dem Weg eigentlich nicht sein, da man an den hohen Klippen auch immer in ausreichender Entfernung weitergehen kann.

Packliste und Ausrüstung

Aufgrund des wechselhaften Wetters in der Bretagne, solltest du dich vor allem mit regenfester Kleidung ausstatten. Auf eine Regenjacke solltest du auf keinen Fall verzichten, denn auf einen gelegentlichen Schauer muss man sich einstellen. Und auch eine Regenhose kann dafür Sorgen, dass ein Wandertag nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen muss. Eine gute Regenjacke schützt dabei auch gleichzeitig vor dem Wind, der dir in Küstennähe das Vorankommen manchmal erschweren kann.

Da du dich auf dieser Wandertour nicht ins Gebirge begibst, reichen Schuhe der Kategorie A oder A/B auf jeden Fall aus. Ob du Schuhe mit einem hohen Schaft wählst oder nicht, hängt von deiner Trittsicherheit ab. Generell kann man den Weg auch ohne Bedenken mit Schuhen ohne hohen Schaft laufen.

Falls du vorhast, den Weg in den Sommermonaten zu laufen, solltest du dich auf jeden Fall auf einige Stunden in der prallen Sonne einstellen und unbedingt eine Kopfbedeckung dabei haben. Auf dem Großteil der Wanderstrecke gibt es keinen Schatten und Gelegenheiten, sich vor der Sonne zu schützen, sind stellenweise rar gesät.

Anreise und Abreise

Um deine Wandertour in Cancale zu starten, hast du die Möglichkeit, mit dem Zug anzureisen. Von Frankfurt am Main, Mannheim oder Saarbrücken gibt es mehrmals täglich eine Verbindung nach Paris. Von Paris aus kannst du dann über Rennes nach La Gouesnière-Cancale fahren.

Informationen zu Verbindungen findest du auf der deutschen Webseite des französischen Bahnunternehmens SNCF.

Die Seite für regionale Buslinien im Departement Ille-et-Vilaine, durch das der GR34 auf der beschriebenen Strecke führt, findest du hier.

Für die Abreise kannst du von Erquy einen Bus nach Saint-Brieuc nehmen und von dort aus gibt es direkte Zugverbindungen nach Paris.

Unterkünfte

Campingplätze sind an der Smaragdküste zahlreich vorhanden. Das ermöglicht einem eine flexible Einteilung der Etappen. Jedoch sind die Campingplätze in der Hauptsaison im Juli und August teilweise sehr voll, weshalb es sich empfiehlt, am Morgen per Anruf eine Reservierung zu machen, wenn du weißt, bis wohin du abends laufen wirst. Sonst kann es durchaus mal passieren, dass man abgewiesen wird und bis zum nächsten Platz laufen muss. Wenn du vorhast, auf Campingplätzen zu übernachten, solltest du dich auf jeden Fall informieren, ab wann diese geöffnet haben. Die meisten öffnen von Anfang April bis Ende September, manche kleineren Campingplätze jedoch auch erst im Juni.

Eine Übersicht mit den Campingplätzen im Departement Ille-et-Vilaine, durch das der GR34 auf der beschriebenen Streck führt, findest du hier.

Willst du lieber in einem der privaten Gästezimmer übernachten, dann findest du auf dieser Webseite mit Sicherheit etwas Passendes.

Auch einige Jugendherbergen liegen auf dem Weg, die günstiger sind als ein Gästezimmer.

Kartenmaterial und Orientierung

Ein Einstieg auf den GR34 ist quasi überall möglich, da du den Pfad eigentlich nicht verfehlen kannst, wenn du dich an die Küste begibst. Der Weg ist auf dem Streckenabschnitt der Smaragdküste sehr gut gekennzeichnet und durch die rot-weiß gestreifte Markierung leicht von anderen Wanderwegen zu unterscheiden.

In den Touristenbüros in den kleinen Städten erhältst du kostenlos Karten für den jeweils folgenden Abschnitt. Leider haben sie bisher jedoch keine Karte, die den gesamten Weg umfasst.

Eine gute Orientierungshilfe bietet die GPX Viewer App, mit der du kostenlos Teilabschnitte als GPX Datei herunterladen und sie dann offline nutzen kannst. Sie bietet dir deinen Livestandort, Höhenprofile, Streckenverlauf und Kilometerleser.

Ein Tourenguide, der die schönsten Streckenabschnitte des GR34 vorstellt, ist dieser kürzlich erschienene Wanderführer:

Kosten auf dem Zöllnerpfad

In Frankreich sind die Lebensmittelpreise etwas höher als in Deutschland. Das verstärkt sich zusätzlich in touristischen Gebieten. In der Bretagne findest du auf vielen Campingplätzen einen kleinen Lebensmittelladen, bei dem man sich mit ein paar Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneartikeln ausstatten kann, natürlich zu den entsprechenden Preisen.

Auf nahezu jedem Campingplatz gibt es morgens einen Bäcker, der dich mit leckeren Baguettes und Croissants versorgt. Ein Baguette kostet hier meist 1,20 €. Der Start in den Wandertag mit vollem Bauch ist also gesichert.

Unterwegs kommst du in der Bretagne an so manch einer Crêperie vorbei, wo du dir auf keinen Fall die herzhafte bretonische Variante aus Buchweizen entgehen lassen solltest. Mit einem süßen Crêpe noch als Dessert hast du ein günstiges und leckeres Mittagessen für 5-12€.

Beste Reisezeit

Das bretonische Wetter kann sehr wechselhaft sein. Man sagt, dass man hier alle Jahreszeiten in einem Tag erleben kann: Sonne, Regen, Wolken und natürlich meistens eine frische Brise. Der Weg ist prinzipiell das ganze Jahr begehbar, jedoch bevorzugt in den Sommermonaten von Mai bis September, da es im Winter zu heftigen Stürmen kommen kann.

Die Temperaturen liegen in den Sommermonaten im Schnitt zwischen 18 und 22 Grad, also ideal zum Wandern. Mit den wenigsten Niederschlägen ist im Juni und im Juli zu rechnen. Im Juli und August haben die Franzosen Sommerferien, weshalb in diesen Monaten die Unterkünfte und Campingplätze begehrter und dementsprechend teurer sind.

Ein besonderes Wetterphänomen in der Bretagne sind die sogenannten „grandes marées“, teilweise meterhohe Wellen, die spektakulär an der Küste zerschellen. Diese sind vor allem in der Hafenstadt Saint-Malo zu bestaunen. Da das Phänomen vom Mondkalender abhängig ist, kann man sehr genau im Voraus wissen, wann sich die Wellen wieder auftürmen. Es lohnt sich, vor einer geplanten Reise einen Blick auf den Kalender zu werfen, einerseits um zu wissen, wann das Naturschauspiel zu bewundern ist, aber natürlich vor allem auch, um nicht davon überrascht zu werden.

Eine genaue terminliche Übersicht zu den „grandes marées“ findest du hier.

Zelten

Offiziell ist wild campen in Frankreich verboten. Daran solltest du dich vor allem in touristischen Gebieten und in der Nähe von Städten oder Campingplätzen auch halten. Besonders auch an den Stränden wird teilweise streng kontrolliert. Anders sieht es in dünner besiedelten Gebieten und auf dem Land aus. Mit dem Einverständnis des Besitzers kannst du auf Privatgrundstücken zelten.

Da es in der Bretagne ein dichtes Netz an Campingplätzen gibt, ist es jedoch nicht so einfach, einen geeigneten Platz zum wilden campen zu finden. Manchmal reicht es jedoch auch schon aus, sich ein paar Meter ins Landesinnere zu begeben und bei Privatleuten oder Landwirten nach einem Stellplatz zu fragen. Die Bretonen sind sehr offene und herzliche Leute und mit einem Lächeln auf den Lippen wirst du auch ohne viel Französischkenntnisse mit Sicherheit einen Platz für die Nacht finden.

Wasserversorgung unterwegs

Leider findet man auf dem GR34 keine Brunnen zur Trinkwasserversorgung.

Allerdings bekommt man in allen französischen Restaurants eine Kanne Wasser kostenlos zu jedem Essen dazu und für die meisten Restaurantbesitzer ist es bei netter Nachfrage auch kein Problem, dir deine Trinkflasche aufzufüllen.

Weiterführende Links

Tourismus in der Bretagne

Folgende Ausrüstung ist für die Wanderung zu empfehlen

  • Feste Wanderschuhe der Kategorie A/B
  • Je nach Wetterlage Regen- und Winddichte Kleidung
  • Ein Notfallset für Erste Hilfe
  • Ausreichend Proviant und zu Trinken
  • Tourenrucksack für eine mehrtägige Wanderung

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Downloads

Gesamtstrecke: 161.01 km
Maximale Höhe: 64 m
Minimale Höhe: 1 m
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