Ausrüstung

Unser Zubehör Top 10 – Was nehmen wir zum Wandern mit!

Top 10 Zubehör zum Wandern

Die nächste mehrtägige Wanderung steht an und Du überlegst ob Du an alles gedacht hast? Diese 10 Dinge gehören in jeden gut sortierten Wanderrucksack!

Ich gehöre ja zu den Menschen die am liebsten nach einer Tour Ihren Rucksack erst gar nicht richtig ausräumen. Erstens vergesse ich dann wieder die Hälfte bei der nächsten Tour und außerdem hasse ich es wenn ich Dinge ewig Suchen muss.

Ich habe mir zwar inzwischen extra einen kleinen Schrank zugelegt, wo ich meine Outdoorsachen sogar in verschiedene Schubladen stopfen kann, aber der ist manchmal schlimmer wie das Bermudadreieck (oder es kommt mir zumindest so vor).

Gemeinsam mit Björn habe ich mal überlegt welche 10 Dinge wir auf unseren Touren eigentlich immer im Rucksack haben und ihn eigentlich auch nicht verlassen… höchstens zum Reinigen und Aufladen…

Karabiner – die Allzweckwaffe

Karabiner gibt es in allen möglichen und unmöglichen Größen und sind neben dem Sichern beim Klettern viel unsagbar viele Zwecke zu “mißbrauchen”. Ein bis zwei Karabiner unterschiedlicher Größen gehören an jeden Rucksack.

Mit einem Karabiner kannst du alles mögliche und unmögliche an Deinem Rucksack befestigen. Sei es Deine Kameratasche, Deine Wanderschuhe oder einfach alles was einen Haken oder eine Öse hat. Zwei Karabiner helfen meistens das Ganze so zu befestigen, dass es nicht in der Gegend rumbaumelt.

Je nachdem in welchem Land Du unterwegs bist möchtest Du Deinen Rucksack vielleicht auch mal vor unbemerkten unerlaubten Zugriffen schützen. Dabei hilft ein kleiner Karabiner der in die beiden Ösen Deines Rucksacks eingehakt ist. Den Karabiner bekommt keiner so schnell unbemerkt geöffnet.

Hält das wichtigste Trocken und zusammen – Drybag

Ich probiere immer das totale Chaos in meinem Rucksack zu vermeiden (auch wenn das eher selten gelingt). Dabei habe ich vor allem gerne die wichtigsten Sachen wie Geldbeutel, Handy, Schlüssel, kleine Kopfhörer usw. zusammen.

Dafür ist perfekt ein kleiner Drybag geeignet. Damit bleiben Deine Sachen trocken und Du musst nicht den ganzen Rucksack durchwühlen, wenn Du auf der Suche nach etwas bist.

Eine super günstige und dabei genauso effektive Alternative sind Gefrierbeutel. Hier solltest Du aber nicht die günstigsten nehmen, da sonst der Verschlussmechanismus zu schnell im Eimer ist.

Powerbank als Energiespender

In den Bergen und auf vielen Alpenvereinshütten ist die Stromversorgung rar gesät. Oft sind nur in den Gemeinschaftsräumen, oder sogar gar keine öffentlichen Steckdosen vorhanden. Die Hütten werden oft über Solarpanels mit Strom versorgt und gerade wenn das Wetter schlecht ist  wird eine ausreichende Elektrifizierung knapp.

Heute können fast alle mobilen elektronischen Geräte per USB aufgeladen werden, vom Handy über die Kamera bis selbst zum Laptop. Ein marktübliche Powerbank verfügt dabei schon über ein Ladevolumen von über 20.000 mAh, ein Handy benötigt für eine Ladung etwa 1.500 bis 2.000 mHa.

Inzwischen gibt es auch Powerbanks mit integriertem WLAN Mobil Router. Dies ist vor allem praktisch, wenn Du im Ausland im Gebirge bist. Dann kannst Du die Simkarte eines ausländischen Mobilfunkanbieters verwenden und Dein Handy mit dem Router koppeln.

Kampf dem Dosenpfand – Trinkflasche aus PET

Nichts ist in den Bergen wichtiger als eine ausreichende Wasserversorgung. Gerade bei hohen Temperaturen schwitzt Du bei hoher körperlicher Anstrengung enorm, das macht sich nicht nur geruchstechnisch bei Deiner Kleidung bemerkbar, sondern Dein täglicher Wasserbedarf steigt auch von den üblichen zwei auf etwa drei bis vier Liter.

Damit man nicht zuviel Wasser mitnehmen muss empfiehlt es sich gleich morgens mindestens einen Liter Wasser zu trinken. Das ist eine Menge die der Körper noch gut speichern kann. Ich persönlich bin nicht ein so großer Fan von Trinksystemen. Klar Du kannst während der Tour ohne eine große Pause zu machen Flüssigkeit zu Dir nehmen, aber Trinksysteme sind aufwendig zu reinigen und Du weißt nie genau wieviel Wasser Du noch dabei hast.

Zur Wasserversorgung auf der Tour bin ich ein großer Fan von 1,5 Liter PET Flaschen. Geringes Gewicht, fast umsonst, absolut nachhaltig und außerdem isoliert PET sogar einigermaßen – schon mal versucht Schnee in einer PET Flasche zu schmelzen? Auch wenn Du die PET Flasche nicht ewig verwenden wirst hast Du ihr Leben verlängert,

Energie für Zwischendurch!

Neben der ausreichenden Wasserversorgung will Dein Körper natürlich auch ausreichend mit Energie versorgt werden. Fehlende Konzentration am Berg entsteht häufig durch Ermüdung und durch unzureichende Nahrungszufuhr.

Jeder hat da seine persönlichen Vorlieben. Die einen machen sich jeden Morgen in der Hütte extra ein paar Brote, andere haben gerne Nüsse dabei. Hauptsache energiereich sollte die aufgenommene Nahrung sein.

Ich persönlich bin ein großer Fan von Müsliriegeln. Platzsparend, energiereich und (je nach Marke) lecker. Besonders haben es mir die Riegel von Saitenbacher angetan. Zugegebenermaßen nicht ganz günstig aber bomben Geschmack. Bei längeren Touren haben ich durchaus mal einen Vorrat für ein paar Tage dabei.

Regen und Schmutz sind der Feind jedes Smartphones

Nochmal schnell die letzte WhatsApp Nachricht im Regenschauer checken oder schauen wie spät es ist und ob noch genug Zeit bis zum Sonnenuntergang bleibt? Oder nochmal schnell ein Selfie auf dem Gipfel gemacht?

Dabei kann das Handy nicht nur nass werden sondern auch runterfallen. Hier hilft ein Regenmantel für Dein Handy. Diese sind heute so gestaltet, dass Du Dein Smartphone auch bequem in der Hülle bedienen kannst.

Messer, Gabel, Schere – Taschenmesser

Egal ob Du noch ein Stück vom leckeren Bergkäse abschneiden willst oder Du einen Flaschenöffner für das Gipfelbier brauchst mit einem guten Taschenmesser bist Du bestens gerüstet.

Schweizer Taschenmesser gibt es in unterschiedlichen Funktionsumfang. Du solltest aber darauf achten, dass Du zumindest neben der Messerklinge noch eine Schere dabei hast. Recht hilfreich ist natürlich wie beschrieben auch der Flaschenöffner.

Bringt Licht ins Dunkel – Stirnlampe

Eine Stirnlampe mit extra Zusatzbatterien ist ein absolutes Muss in jedem Wanderrucksack. Egal ob die Tour mal wieder länger dauert, Du nachts auf der Hütte noch lesen willst, oder der Gang zum Außenklo ansteht.

Eine gute Stirnlampe wird Dir stets ein treuer Begleiter sein. Hier kann man für Qualität auch ruhig ein paar Euro mehr ausgeben. Spätestens wenn Deine Tour sich unerwartet in die Dunkelheit verlängert wirst Du über etwas extra Leuchtkraft dankbar sein.

Lesestoff für’s Chillen auf der Almwiese und auf der Hütte

Nichts ist so entspannend wie ein gutes Buch nach einem langen Wandertag zu einem leckeren Bier auf der Alpenhütte. Oder mittags noch etwas die Sonne auf den Bauch scheinen lassen?

Du solltest unbedingt dran denken den passenden Lesestoff für Deine Hüttentour einzupacken.

Im Laufe der Zeit bin ich ein großer Fan von eReadern geworden. Geringes Gewicht, widerstandsfäig und können unendlich mit Büchern vollgepackt werden. Aber das sollte jeder handhaben wir er möchte – entweder Gewicht und Volumen sparen, oder eben ein physisches Büchlein in der Hand.

Und was ist das Top Zubehör zum Wandern Nummer 10? Was nehmt Ihr zum Wandern mit?

Wir haben Dir hier nun etwas aus dem Nähkästchen geplaudert und unsere Erfahrungen mit Zubehör zum Wandern geschildert. Sicherlich konntest Du aber auch schon viele Erfahrungen machen und hast Kram im Rucksack auf den wir niemals kommen würden! Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren!

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